A Daily DiscipleJünger zu Hause machen
Band 2 · Tag 126 von 365

Schätze sammeln, indem wir anderen helfen

Monat 5: Leben im Reich (Teil 2) · Andere lieben

⏱ ≈ 12 Min. gemeinsam

Heutiger Bibeltext

Lesen wir gemeinsam: Lukas 12:33–34 & Matthäus 6:20

33 Verkaufet, was ihr habt, und gebt Almosen. Machet euch Beutel, die nicht veralten, einen Schatz, der nimmer abnimmt, im Himmel, da kein Dieb zukommt, und den keine Motten fressen. 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. — Lukas 12:33–34
20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. — Matthäus 6:20

Merkvers

Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.Matthäus 6:21 (Lutherbibel 1912)

📖 Die Bibel in einem Jahr (optional)

Heutige Lesung: Esra 5–8

Die ganze Bibel in einem Jahr lesen — tut dies, wenn ihr etwas mehr Zeit habt. (Etwa Tag 126 von 365 — Esra führt eine zweite Heimkehr an, und großzügige Gaben fließen zum Haus Gottes.)

Worum es geht

Heute zeigt uns Jesus, wie wir Schätze tatsächlich in den Himmel schicken — und es ist wunderbar praktisch. In Lukas sagt er: „Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen; schafft euch Beutel, die nicht veralten, einen Schatz im Himmel, der nicht ausgeht, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte frißt.“ Almosen — Teilen mit Menschen in Not — ist eines von Gottes Hauptmitteln, Schätze vorauszuschicken. Wenn wir eine hungrige Familie speisen, einem Nachbarn in Schwierigkeiten helfen oder denen geben, die uns nicht zurückzahlen können, sagt Jesus, sind wir nicht nur nett; wir machen eine Einlage in eine Bank, die niemals ausgeraubt werden kann, wo nichts rostet oder zerbricht. Irdische Geldbeutel nutzen sich ab und lecken. Die himmlischen nie.

Und dann kommt der Vers, den wir die ganze Woche lernen: „Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“ Andere mit unserem Besitz zu lieben verdrahtet unsere Herzen tatsächlich neu, sie mehr zu lieben. Habt ihr gemerkt, dass euch die Menschen, denen ihr gebt und für die ihr betet, immer mehr ans Herz wachsen? Das ist das Herz, das dem Schatz folgt. Großzügigkeit ist also nie Einbahnstraßen-Wohltätigkeit aus sicherer Entfernung — sie verbindet uns mit Menschen und verbindet uns mit dem Himmel. Der Weg des Reiches, andere zu lieben, ist nicht „geben, wenn noch etwas übrig ist“. Es heißt, bewusst nach jemandem zu suchen, den wir segnen können, weil jede Tat der Barmherzigkeit ein Schatz ist, den wir froh sein werden, vorausgeschickt zu haben.

Rund um den Tisch

Die Kleinen 3–6

Wenn wir Menschen helfen, die etwas brauchen, ist das wie ein Geschenk, das wir nach oben schicken! Und unser Herz darf sie dabei noch mehr lieben.

Lasst es uns tun: Wählt eine Sache, die ihr jemandem gebt, der sie braucht — ein Spielzeug, einen Snack oder eine Zeichnung — und bringt sie heute vorbei.

Die Mittleren 7–9

Jesus nennt Geben an Bedürftige einen „Schatz im Himmel, der nicht ausgeht“. Ein Räuber kann ihn nicht stehlen, und er nutzt sich nie ab!

Reden wir darüber: Wer in unserer Nähe könnte diese Woche Hilfe brauchen — und was könnte unsere Familie tun?

Die Großen 10–13

Almosen ist eines von Jesu Hauptbildern für himmlische Schätze. Und Geben lässt unsere Liebe zu denen wachsen, denen wir dienen.

Gehen wir tiefer: Plant eine echte Tat der Barmherzigkeit, die euch etwas kostet — Zeit, Geld oder Komfort. Warum verbindet Jesus das mit eurem Herzen?

💬 Gesprächsanstoß

Wenn du diese Woche heimlich einer Person helfen könntest und nie ein Danke bekommen würdest — wer wäre es, und was würdest du tun?

🛡️ Den Glauben verteidigen

Manche sagen, alle Wohltätigkeit sei eigentlich egoistisch — Menschen geben nur, um sich gut zu fühlen. Aber Jesus sagt uns, dort zu geben, wo es keine irdische Gegenleistung geben kann (), sogar im Verborgenen. Diese Art verborgener, unbelohnter Barmherzigkeit lässt sich nicht durch Egoismus erklären; sie ist der Fingerabdruck eines Gottes, der uns zuerst geliebt hat.

Für Papa · Zum Vertiefen

Die frühe Kirche verblüffte die beobachtende römische Welt genau an diesem Punkt. In einer brutalen Gesellschaft, die unerwünschte Säuglinge aussetzte und Kranke ignorierte, nahmen Christen verlassene Babys auf, pflegten Pestkranke, vor denen Fremde geflohen waren, und teilten ihre Mittel, sodass „niemand unter ihnen Mangel hatte“ (). Kaiser Julian, der den Glauben hasste, beschwerte sich, „die gottlosen Galiläer unterstützen nicht nur ihre eigenen Armen, sondern auch unsere.“ Dieses Zeugnis floss direkt aus dieser Lehre: Schätze im Himmel, gesammelt durch Barmherzigkeit. Gib deinen Kindern echte Aufgaben beim Lieben anderer — lass sie die Mahlzeit tragen, das Geschenk überreichen, bei Einsamen sitzen. Früh geübte Barmherzigkeit wird ein fürs Leben geformtes Herz, und eine Familie, die für Liebe bekannt ist, empfiehlt das Evangelium mächtiger als jedes Argument.

Inspiriert von: Rodney Stark, Der Aufstieg des Christentums.

Lasst uns zusammen beten

„Vater, danke, dass du uns so viel gegeben hast. Hilf unserer Familie, unsere Hände denen in Not zu öffnen und Schätze zu sammeln, die ewig halten. Lass unsere Liebe zu den Menschen wachsen, denen wir dienen. In Jesu Namen, Amen.“

Nimm es mit

Jede Tat der Barmherzigkeit ist ein Schatz, den ich vorausschicke — und mein Herz geht mit.