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Bibel in einem Jahr (optional)

Jesus folgen · Band 2

Psalmen 116–118

Tag 183 von 365 · Lutherbibel 1912

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Psalm 116 · 1/3
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Psalm 116

1Das ist mir lieb, daß der HERR meine Stimme und mein Flehen hört.

2Denn er neigte sein Ohr zu mir; darum will ich mein Leben lang ihn anrufen.

3Stricke des Todes hatten mich umfangen, und Ängste der Hölle hatten mich getroffen; ich kam in Jammer und Not.

4Aber ich rief an den Namen des HERRN: O HERR, errette mein Seele!

5Der HERR ist gnädig und gerecht, und unser Gott ist barmherzig.

6Der HERR behütet die Einfältigen; wenn ich unterliege, so hilft er mir.

7Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes.

8Denn du hast meine Seele aus dem Tode gerissen, meine Augen von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.

9Ich werde wandeln vor dem HERRN im Lande der Lebendigen.

10Ich glaube, darum rede ich; ich werde aber sehr geplagt.

11Ich sprach in meinem Zagen: Alle Menschen sind Lügner.

12Wie soll ich dem HERRN vergelten alle seine Wohltat, die er an mir tut?

13Ich will den Kelch des Heils nehmen und des HERRN Namen predigen.

14Ich will mein Gelübde dem HERRN bezahlen vor allem seinem Volk.

15Der Tod seiner Heiligen ist wertgehalten vor dem HERRN.

16O HERR, ich bin dein Knecht; ich bin dein Knecht, deiner Magd Sohn. Du hast meine Bande zerrissen.

17Dir will ich Dank opfern und des HERRN Namen predigen.

18Ich will meine Gelübde dem HERRN bezahlen vor allem seinem Volk,

19in den Höfen am Hause des HERRN, in dir Jerusalem. Halleluja!

Psalm 117

1Lobet den HERRN, alle Heiden; preiset ihn, alle Völker!

2Denn seine Gnade und Wahrheit waltet über uns in Ewigkeit. Halleluja!

Psalm 118

1Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

2Es sage nun Israel: Seine Güte währet ewiglich.

3Es sage nun das Haus Aaron: Seine Güte währet ewiglich.

4Es sagen nun, die den HERRN fürchten: Seine Güte währet ewiglich.

5In der Angst rief ich den HERRN an, und der HERR erhörte mich und tröstete mich.

6Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun?

7Der HERR ist mit mir, mir zu helfen; und ich will meine Lust sehen an meinen Feinden.

8Es ist gut, auf den HERRN zu vertrauen, und nicht sich verlassen auf Menschen.

9Es ist gut auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Fürsten.

10Alle Heiden umgeben mich; aber im Namen des HERRN will ich sie zerhauen.

11Sie umgeben mich allenthalben; aber im Namen des HERRN will ich sie zerhauen.

12Sie umgeben mich wie Bienen; aber sie erlöschen wie Feuer in Dornen; im Namen des HERRN will ich sie zerhauen.

13Man stößt mich, daß ich fallen soll; aber der HERR hilft mir.

14Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.

15Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten: “Die Rechte des HERRN behält den Sieg;

16die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!”

17Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen.

18Der HERR züchtigt mich wohl; aber er gibt mich dem Tode nicht.

19Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, daß ich dahin eingehe und dem HERRN danke.

20Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dahin eingehen.

21Ich danke dir, daß du mich demütigst und hilfst mir.

22Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.

23Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.

24Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein.

25O HERR, hilf! o HERR, laß wohl gelingen!

26Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN! Wir segnen euch, die ihr vom Hause des HERRN seid.

27der HERR ist Gott, der uns erleuchtet. Schmücket das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!

28Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen.

29Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und sein Güte währet ewiglich.

Übersetzung: Lutherbibel 1912