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Bibel in einem Jahr (optional)

Jesus folgen · Band 2

Psalmen 132–135

Tag 188 von 365 · Lutherbibel 1912

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Psalm 132 · 1/4
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Psalm 132

1Ein Lied im höhern Chor. Gedenke, HERR, an David und all sein Leiden,

2der dem HERRN schwur und gelobte dem Mächtigen Jakobs:

3“Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen noch mich aufs Lager meines Bettes legen,

4ich will meine Augen nicht schlafen lassen noch meine Augenlider schlummern,

5bis ich eine Stätte finde für den HERRN, zur Wohnung des Mächtigen Jakobs.”

6Siehe, wir hörten von ihr in Ephratha; wir haben sie gefunden auf dem Felde des Waldes.

7Wir wollen in seine Wohnung gehen und anbeten vor seinem Fußschemel.

8HERR, mache dich auf zu deiner Ruhe, du und die Lade deiner Macht!

9Deine Priester laß sich kleiden mit Gerechtigkeit und deine Heiligen sich freuen.

10Wende nicht weg das Antlitz deines Gesalbten um deines Knechtes David willen.

11Der HERR hat David einen wahren Eid geschworen, davon wird er sich nicht wenden: “Ich will dir auf deinen Stuhl setzen die Frucht deines Leibes.

12Werden deine Kinder meinen Bund halten und mein Zeugnis, das ich sie lehren werde, so sollen auch ihre Kinder auf deinem Stuhl sitzen ewiglich.”

13Denn der HERR hat Zion erwählt und hat Lust, daselbst zu wohnen.

14“Dies ist meine Ruhe ewiglich, hier will ich wohnen; denn es gefällt mir wohl.

15Ich will ihre Speise segnen und ihren Armen Brot genug geben.

16Ihre Priester will ich mit Heil kleiden, und ihre Heiligen sollen fröhlich sein.

17Daselbst soll aufgehen das Horn Davids; ich habe meinen Gesalbten eine Leuchte zugerichtet.

18Seine Feinde will ich mit Schanden kleiden; aber über ihm soll blühen seine Krone.”

Psalm 133

1Ein Lied Davids im höhern Chor. Siehe, wie fein und lieblich ist's, daß Brüder einträchtig beieinander wohnen!

2wie der köstliche Balsam ist, der von Aaron Haupt herabfließt in seinen ganzen Bart, der herabfließt in sein Kleid,

3wie der Tau, der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions. Denn daselbst verheizt der HERR Segen und Leben immer und ewiglich.

Psalm 134

1Ein Lied im höhern Chor. Siehe, lobet den HERRN, alle Knechte des HERRN, die ihr stehet des Nachts im Hause des HERRN!

2Hebet eure Hände auf im Heiligtum und lobet den HERRN!

3Der HERR segne dich aus Zion, der Himmel und Erde gemacht hat!

Psalm 135

1Halleluja! Lobet den Namen des HERRN, lobet, ihr Knechte des HERRN,

2die ihr stehet im Hause des HERRN, in den Höfen des Hauses unsers Gottes!

3Lobet den HERRN, denn der HERR ist freundlich; lobsinget seinem Namen, denn er ist lieblich!

4Denn der HERR hat sich Jakob erwählt, Israel zu seinem Eigentum.

5Denn ich weiß, daß der HERR groß ist und unser HERR vor allen Göttern.

6Alles, was er will, das tut er, im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen;

7der die Wolken läßt aufsteigen vom Ende der Erde, der die Blitze samt dem Regen macht, der den Wind aus seinen Vorratskammern kommen läßt;

8der die Erstgeburten schlug in Ägypten, beider, der Menschen und des Viehes,

9und ließ Zeichen und Wunder kommen über dich, Ägyptenland, über Pharao und alle seine Knechte;

10der viele Völker schlug und tötete mächtige Könige:

11Sihon, der Amoriter König, und Og, den König von Basan, und alle Königreiche in Kanaan;

12und gab ihr Land zum Erbe, zum Erbe seinem Volk Israel.

13HERR, dein Name währet ewiglich; dein Gedächtnis, HERR, währet für und für.

14Denn der HERR wird sein Volk richten und seinen Knechten gnädig sein.

15Der Heiden Götzen sind Silber und Gold, von Menschenhänden gemacht.

16Sie haben Mäuler, und reden nicht; sie haben Augen, und sehen nicht;

17sie haben Ohren, und hören nicht; auch ist kein Odem in ihrem Munde.

18Die solche machen, sind gleich also, alle, die auf solche hoffen.

19Das Haus Israel lobe den HERRN! Lobet den HERRN, ihr vom Hause Aaron!

20Ihr vom Hause Levi, lobet den HERRN! Die ihr den HERRN fürchtet, lobet den HERRN!

21Gelobet sei der HERR aus Zion, der zu Jerusalem wohnt! Halleluja!

Übersetzung: Lutherbibel 1912