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Bibel in einem Jahr (optional)

Fest stehen und gesandt werden · Band 3

Psalm 145–147

Tag 270 von 365 · Lutherbibel 1912

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Psalm 145 · 1/3
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Psalm 145

1Ein Lob Davids. Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen loben immer und ewiglich.

2Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.

3Der HERR ist groß und sehr löblich, und seine Größe ist unausforschlich.

4Kindeskinder werden deine Werke preisen und von deiner Gewalt sagen.

5Ich will reden von deiner herrlichen, schönen Pracht und von deinen Wundern,

6daß man soll sagen von deinen herrlichen Taten und daß man erzähle deine Herrlichkeit;

7daß man preise deine große Güte und deine Gerechtigkeit rühme.

8Gnädig und barmherzig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.

9Der HERR ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.

10Es sollen dir danken, HERR, alle deine Werke und deine Heiligen dich loben

11und die Ehre deines Königreiches rühmen und von deiner Gewalt reden,

12daß den Menschenkindern deine Gewalt kund werde und die herrliche Pracht deines Königreichs.

13Dein Reich ist ein ewiges Reich, und deine Herrschaft währet für und für.

14Der HERR erhält alle, die da fallen, und richtet auf alle, die niedergeschlagen sind.

15Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit.

16Du tust deine Hand auf und erfüllst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.

17Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und heilig in allen seinen Werken.

18Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen.

19Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren, und hört ihr Schreien und hilft ihnen.

20Der HERR behütet alle, die ihn lieben, und wird vertilgen alle Gottlosen.

21Mein Mund soll des HERRN Lob sagen, und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich.

Psalm 146

1Halleluja! Lobe den HERRN, meine Seele!

2Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich hier bin.

3Verlaßt euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.

4Denn des Menschen Geist muß davon, und er muß wieder zu Erde werden; alsdann sind verloren alle seine Anschläge.

5Wohl dem, des Hilfe der Gott Jakobs ist; des Hoffnung auf den HERRN, seinem Gott, steht;

6der Himmel, Erde, Meer und alles, was darinnen ist, gemacht hat; der Glauben hält ewiglich;

7der Recht schafft denen, so Gewalt leiden; der die Hungrigen speist. Der HERR löst die Gefangenen.

8Der HERR macht die Blinden sehend. Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind. Der HERR liebt die Gerechten.

9Der HERR behütet die Fremdlinge und erhält die Waisen und Witwen und kehrt zurück den Weg der Gottlosen.

10Der HERR ist König ewiglich, dein Gott, Zion, für und für. Halleluja.

Psalm 147

1Lobet den HERRN! denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding; solch Lob ist lieblich und schön.

2Der HERR baut Jerusalem und bringt zusammen die Verjagten Israels.

3Er heilt, die zerbrochnes Herzens sind, und verbindet ihre Schmerzen.

4Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.

5Der HERR ist groß und von großer Kraft; und ist unbegreiflich, wie er regiert.

6Der Herr richtet auf die Elenden und stößt die Gottlosen zu Boden.

7Singet umeinander dem HERRN mit Dank und lobet unsern Gott mit Harfen,

8der den Himmel mit Wolken verdeckt und gibt Regen auf Erden; der Gras auf Bergen wachsen läßt;

9der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die ihn anrufen.

10Er hat nicht Lust an der Stärke des Rosses noch Gefallen an eines Mannes Schenkeln.

11Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.

12Preise, Jerusalem, den HERRN; lobe Zion, deinen Gott!

13Denn er macht fest die Riegel deiner Tore und segnet deine Kinder drinnen.

14Er schafft deinen Grenzen Frieden und sättigt dich mit dem besten Weizen.

15Er sendet seine Rede auf Erden; sein Wort läuft schnell.

16Er gibt Schnee wie Wolle, er streut Reif wie Asche.

17Er wirft seine Schloßen wie Bissen; wer kann bleiben vor seinem Frost?

18Er spricht, so zerschmilzt es; er läßt seinen Wind wehen, so taut es auf.

19Er zeigt Jakob sein Wort, Israel seine Sitten und Rechte.

20So tut er keinen Heiden, noch läßt er sie wissen seine Rechte. Halleluja!

Übersetzung: Lutherbibel 1912