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Bibel in einem Jahr (optional)

Jesus folgen · Band 2

Psalmen 51–53

Tag 163 von 365 · Lutherbibel 1912

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Psalm 51 · 1/3
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Psalm 51

1Ein Psalm Davids, vorzusingen; da der Prophet Nathan zu ihm kam, als er war zu Bath-Seba eingegangen. Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit.

2Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde.

3Denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.

4An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf daß du recht behaltest in deinen Worten und rein bleibest, wenn du gerichtet wirst.

5Siehe, ich bin in sündlichem Wesen geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen.

6Siehe, du hast Lust zur Wahrheit, die im Verborgenen liegt; du lässest mich wissen die heimliche Weisheit.

7Entsündige mich mit Isop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde.

8Laß mich hören Freude und Wonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast.

9Verbirg dein Antlitz von meinen Sünden und tilge alle meine Missetaten.

10Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist.

11Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.

12Tröste mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem freudigen Geist rüste mich aus.

13Ich will die Übertreter deine Wege lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren.

14Errette mich von den Blutschulden, Gott, der du mein Gott und Heiland bist, daß meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme.

15Herr, tue meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündige.

16Denn du hast nicht Lust zum Opfer, ich wollte dir's sonst wohl geben, und Brandopfer gefallen dir nicht.

17Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist; ein geängstet und zerschlagen Herz wirst du, Gott, nicht verachten.

18Tue wohl an Zion nach deiner Gnade; baue die Mauern zu Jerusalem.

19Dann werden dir gefallen die Opfer der Gerechtigkeit, die Brandopfer und ganzen Opfer; dann wird man Farren auf deinem Altar opfern.

Psalm 52

1Eine Unterweisung Davids, vorzusingen; da Doeg, der Edomiter, kam und sagte Saul an und sprach: David ist in Ahimelechs Haus gekommen. Was trotzest du denn, du Tyrann, daß du kannst Schaden tun; so doch Gottes Güte täglich währet?

2Deine Zunge trachtet nach Schaden und schneidet mit Lügen wie ein scharfes Schermesser.

3Du redest lieber Böses denn Gutes, und Falsches denn Rechtes. (Sela.

4Du redest gerne alles, was zu verderben dient, mit falscher Zunge.

5Darum wird dich Gott auch ganz und gar zerstören und zerschlagen und aus deiner Hütte reißen und aus dem Lande der Lebendigen ausrotten. (Sela.)

6Und die Gerechten werden es sehen und sich fürchten und werden sein lachen:

7“Siehe, das ist der Mann, der Gott nicht für seinen Trost hielt, sondern verließ sich auf seinen großen Reichtum und war mächtig, Schaden zu tun.”

8Ich aber werde bleiben wie ein grüner Ölbaum im Hause Gottes, verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewiglich.

9Ich danke dir ewiglich, denn du kannst's wohl machen; ich will harren auf deinen Namen, denn deine Heiligen haben Freude daran.

Psalm 53

1Eine Unterweisung Davids, im Chor umeinander vorzusingen. Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greuel geworden in ihrem bösen Wesen; das ist keiner, der Gutes tut.

2Gott schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder, daß er sehe, ob jemand klug sei, der nach Gott frage.

3Aber sie sind alle abgefallen und allesamt untüchtig; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer.

4Wollen denn die Übeltäter sich nicht sagen lassen, die mein Volk fressen, daß sie sich nähren? Gott rufen sie nicht an.

5Da fürchten sie sich aber, wo nichts zu fürchten ist; denn Gott zerstreut die Gebeine derer, die dich belagern. Du machst sie zu Schanden; denn Gott verschmäht sie.

6Ach daß Hilfe aus Zion über Israel käme und Gott sein gefangen Volk erlösete! So würde sich Jakob freuen und Israel fröhlich sein.

Übersetzung: Lutherbibel 1912