A Daily DiscipleJünger zu Hause machen
Band 3 · Tag 298 von 365

Vom König gesandt

Monat 10: Die gute Nachricht erzählen · Familienandacht

⏱ ≈ 14 Min. gemeinsam

Heutiger Bibeltext

Lesen wir gemeinsam: Johannes 20:21

21 Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Merkvers

Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: “Wie lieblich sich die Füße derer, die den Frieden verkündigen, die das Gute verkündigen!”Römer 10:14–15 (Lutherbibel 1912)

📖 Die Bibel in einem Jahr (optional)

Heutige Lesung: Jesaja 37–39

Die ganze Bibel in einem Jahr lesen — tut dies, wenn ihr etwas mehr Zeit habt. (König Hiskia betet, und Gott rettet sein Volk.)

Worum es geht

Am Abend des allerersten Ostertags erschien Jesus seinen verängstigten Jüngern hinter verschlossenen Türen und sagte etwas, das bis heute nachhallt: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“ (). Denkt darüber nach. Der Vater sandte Jesus auf die wichtigste Mission der Geschichte — die Verlorenen zu suchen und zu retten. Und nun wendet sich der auferstandene Jesus gewöhnlichen Menschen zu und sagt: Ich sende euch auf dieselbe Weise. Wir sind keine Freiwilligen, die sich angemeldet haben; wir sind Gesandte, denen der König selbst einen Auftrag gegeben hat. Diese ganze Woche kommt hier zusammen: Das Evangelium ist wahr (wir haben Augenzeugen), die Verlorenen sind geliebt (der Hirte sucht sie), der Geist gibt Freimut, und der König sagt: „Geht.“

Heute ist Familienandacht — eine Chance zurückzublicken und zu fragen, was Gott eurer Familie diese Woche gelehrt hat. Wir lernten, dass jemand gesandt werden muss, um zu erzählen, dass schöne Füße gute Nachricht tragen, dass die Auferstehung auf echten Zeugen ruht, dass Gottes Herz um Verlorene bricht, dass der Heilige Geist Mut gibt, und dass ein einfaches „komm und sieh“ ein Leben verändern kann. „Gesandt“ zu sein heißt meist nicht, über die ganze Welt zu ziehen (obwohl es für manche so sein wird!). Es heißt, jeden gewöhnlichen Tag — in der Schule, in der Nachbarschaft, in der Familie — als jemand zu leben, den Jesus absichtlich hingelegt hat, mit guter Nachricht zum Teilen. Ihr seid nicht zufällig dort, wo ihr seid. Ihr seid vom König dorthin gesandt.

Rund um den Tisch

Die Kleinen 3–6

Jesus sagte: „So sende ich euch!“ Das heißt, er hat einen Auftrag für euch — seine Liebe überall hin mitzunehmen.

Lasst es uns tun: Marschiert auf der Stelle und ruft: „Jesus sendet mich! Jesus sendet mich!“

Die Mittleren 7–9

„Gesandt“ zu sein heißt, Jesus hat euch absichtlich dorthin gelegt, wo ihr seid, mit guter Nachricht zum Teilen.

Reden wir darüber: Wohin hat Jesus euch gerade „gesandt“ — welche Orte besucht ihr jede Woche?

Die Großen 10–13

Jesus sendet uns „wie der Vater mich gesandt hat“ — dieselbe Vollmacht, derselbe Auftrag, dieselbe Abhängigkeit vom Geist.

Gehen wir tiefer: Was ist eine Sache aus dieser Woche, die ihr als „Gesandter“ wirklich anfangen wollt?

💬 Gesprächsanstoß

Familien-Herausforderung: Jeder nennt einen Ort, wohin er diese Woche geht, und eine kleine Art, dort für Jesus zu leuchten. Wählt einen Tag, um nachzufragen, wie es gelaufen ist!

🛡️ Den Glauben verteidigen

Das Christentum ist kein privater Klub, in dem man sich versteckt — es ist ein gesandtes Volk mit guter Nachricht für alle. Deshalb gehen wir freundlich auf die Welt zu, statt uns zurückzuziehen. „Bereit zur Verantwortung“ zu sein () gehört einfach dazu, gesandt zu sein: Wir gehen auf die Fragen der Menschen zu, sanft und gern, nicht weg von ihnen.

Für Papa · Zum Vertiefen

„Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“ setzt unsere kleinen Zeugnisakte in den großen Bogen von Gottes Mission — die missio Dei, Gottes eigenes Sendungsherz, das nun durch gewöhnliche Familien fließt. Wenn ihr diese Woche der Familienandacht abschließt, widersteht dem Drang, „gesandt sein“ in Druck oder Schuld für eure Kinder zu verwandeln. Gesandt sein ist eine Ehre, keine Last; es heißt, der König vertraut seinem Volk. Werft eine Vision für euer Zuhause als gesandte Familie: keine Festung, in der ihr vor der Welt verkriecht, sondern eine Botschaft des Königs in eurer Nachbarschaft, Schule und am Arbeitsplatz. Betet namentlich über jedes Kind als jemanden, den Jesus sendet. Und geht voran — eure Kinder werden glauben, dass sie gesandt sind, wenn sie ihren Vater wie einen Mann auf Mission leben sehen.

Inspiriert von: Sean McDowell, So the Next Generation Will Know; Tony Evans, Kingdom Disciples.

Lasst uns zusammen beten

„Auferstandener Jesus, danke, dass du uns sendest, wie der Vater dich gesandt hat. Mach unsere Familie zu deinen Gesandten — zu Hause, in der Schule und überall, wohin wir gehen — um deine gute Nachricht zu teilen. In Jesu Namen, Amen.“

Nimm es mit

Ich bin nicht zufällig dort, wo ich bin — der König hat mich absichtlich dorthin gesandt.