A Daily DiscipleJünger zu Hause machen
Band 1 · Tag 218 von 365

Jesus lehrt uns beten

Monat 8: Mit Gott reden — Die betende Familie · Biblische Geschichte

⏱ ≈ 12 Min. gemeinsam

Heutiger Bibeltext

Lesen wir gemeinsam: Matthäus 6:5–9 und Lukas 11:1

5 Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. 6 Wenn aber du betest, so gehe in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich. 7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viel Worte machen. 8 Darum sollt ihr euch ihnen nicht gleichstellen. Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet. 9 Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt. — Matthäus 6:5–9
1 Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach seiner Jünger einer zu ihm: HERR, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte. — Lukas 11:1

Merkvers

Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt.Matthäus 6:9 (Lutherbibel 1912)

📖 Die Bibel in einem Jahr (optional)

Heutige Lesung: Jeremia 1–3

Die ganze Bibel in einem Jahr lesen — tut dies, wenn ihr etwas mehr Zeit habt. (Etwa Tag 218 von 365 — Gott ruft den jungen Jeremia, seine Stimme zu sein.)

Worum es geht

Die Jünger sahen Jesus viele erstaunliche Dinge tun — Kranke heilen, Stürme beruhigen, Tausende speisen. Aber eines Tages baten sie ihn, ihnen nur eine Sache zu lehren: „HERR, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte“ (). Sie sahen, dass Gebet der geheime Brunnen hinter allem anderen war, was Jesus tat, und sie wollten dabei sein. Jesus gab ihnen keinen Zauberspruch und keine lange Liste schöner Worte. Er warnte sie, nicht zu beten, um von Menschen gesehen zu werden, oder leere Reden anzuhäufen, als ob Gott von der Länge beeindruckt wäre (). Gebet ist keine Vorstellung und kein Automat.

Dann gab er ihnen ein schönes, einfaches Muster, das beginnt: „Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt.“ Schon nach zwei Worten lernen wir das Wichtigste über Gebet: wir reden mit einem Vater, der uns schon liebt, nicht mit einem Fremden, den wir erst gewinnen müssen. Jesus zeigt uns, dass Gebet echtes Gespräch mit einem echten, nahen, fürsorglichen Gott ist. Wir verdienen uns sein Ohr nicht durch Lautstärke oder viele Worte. Wir kommen, weil wir seine Kinder sind — und ein guter Vater liebt die Stimmen seiner Kinder.

Rund um den Tisch

Die Kleinen 3–6

Jesus lehrte uns, mit Gott zu reden. Wir dürfen ihn „unser Vater“ nennen!

Lasst es uns tun: Faltet die Hände und sagt gemeinsam, langsam: „Unser Vater in dem Himmel!“

Die Mittleren 7–9

Jesus sagte: Betet nicht nur, um gut auszusehen, und häuft nicht viele leere Worte an. Gott hört euer Herz, nicht eure Wortzahl.

Reden wir darüber: Warum wollten die Jünger, dass Jesus sie beten lehrt?

Die Großen 10–13

Das Vaterunser ist ein Muster zum Lernen, nicht nur Worte zum Aufsagen. Merkt: Es beginnt mit Gott („Vater“, „dein Name“), bevor es je zu uns kommt.

Gehen wir tiefer: Was verändert sich am Gebet, wenn du wirklich glaubst, mit einem Vater zu reden, nicht mit einem Chef?

💬 Gesprächsanstoß

Wenn du Jesus bitten könntest, dir nur eine Sache zu lehren — was wäre es?Die Jünger wählten Gebet!

🛡️ Den Glauben verteidigen

Woher wissen wir, dass Jesus das wirklich lehrte? Es steht in mehr als einem Evangelium (Matthäus und Lukas), geschrieben noch zu Lebzeiten von Augenzeugen, die mit ihm gingen — die Art früher, mehrfacher Zeugnisse, der Historiker am meisten vertrauen.

Für Papa · Zum Vertiefen

Beachte, was Jesus hier nicht tut: Er gibt keine Technik, um Gott zu manipulieren oder Ergebnisse zu garantieren. Er gibt eine Beziehung. Das erste Wort, „Vater“, rahmt alles neu — Gebet fließt aus der Sohnschaft, nicht aus Anstrengung. Deine Kinder lernen vor allem durch dein Gebet, also lass sie dich mit Gott reden hören wie ein geliebter Sohn mit einem guten Papa: ehrlich, ungehetzt, unbeeindruckend. Widerstehe der Versuchung, Familiengebet geschliffen oder „spirituell“ klingen zu lassen. Das Zuhause, in dem Papa einfach und oft betet, erzieht Kinder, die glauben, Gott ist wirklich erreichbar.

Inspiriert von: Tony Evans, Kingdom Family Devotional.

Lasst uns zusammen beten

„Vater im Himmel, danke, dass wir als deine Kinder zu dir kommen dürfen. Lehre unsere Familie zu beten, so wie du deine Jünger lehrtest. Wir lieben dich. In Jesu Namen, Amen.“

Nimm es mit

Gebet ist keine Vorstellung — es ist ein Kind, das mit einem Vater redet, der gern zuhört.